Integrationskurs in Jena (A1, A2, B1)

Hier können Sie sich anmelden.

allgemeiner Integrationskurs von A1 bis B1, OK, 700 Stunden 

A1.1 startet am 05.11.2018 (20 Stunden/ Woche, 08:30 – 11:45 Uhr) Lobeda
(7 Plätze frei)
A2.2 startet am 01.10.2018 (20 Stunden/ Woche, 12:00 – 15:15 Uhr) Lobeda
(0 Plätze frei)

B1.1 startet am 07.11.2018 (20 Stunden/ Woche, 12:00 – 15:15 Uhr) Lobeda
(0 Plätze frei)
B1.2 startet am 12.12.2018 (20 Stunden/ Woche, 12:00 – 15:15 Uhr)Lobeda
(0 Plätze frei)

Orientierungskurs (OK), 100 Stunden

startet am 26.09.2018 (08:30 – 11:45 Uhr) Lobeda
(freie Plätze bitte per E-Mail oder telefonisch erfragen)

Freie Plätze sind aktuell, Stand 02.10.2018.
Gern können Sie per E-Mail oder telefonisch erfragen, ob ein Platz verfügbar ist.

Der Integrationskurs – Ziel A2/B1

Deutschkurse für Ausländer in Jena am Institut für Bildung und Integration

Seit dem 01.01.2005 gilt in Deutschland das neue Zuwanderungsgesetz, in dem die sprachliche Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern gesetzlich geregelt wird. Den Kern staatlicher Integrationsmaßnahmen und -bemühungen bilden dabei die Integrationskurse. Ziel des Integrationskurses ist die Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit. Gute Deutschkenntnisse und Kenntnisse des Rechts- und Gesellschaftssystems sind ein unabdingbares Instrument, dem Ziel der gleichberechtigten Teilhabe und Chancengleichheit näher zu kommen. Gute Sprachkenntnisse steigern die Chancen zur Integration in den Arbeitsmarkt und sind die Grundlage für eine erfolgreiche Bildungskarriere.

Der Integrationskurs besteht aus 2 Teilen: aus einem Sprachkurs (600 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten) und einem Orientierungskurs (100 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten).

Der Sprachkurs besteht weiter aus dem Basissprachkurs und dem Aufbausprachkurs mit jeweils 300 Unterrichtseinheiten. Er dient dem Erwerb ausreichender deutscher Sprachkenntnisse und führt zum Niveau B1, das auf der Skala des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) als erste Stufe der selbstständigen Sprachverwendung beschrieben ist.

Der Orientierungskurs zielt auf eine Auseinandersetzung der Migrantinnen und Migranten mit den grundlegenden Werten der Gesellschaft, der Rechtsordnung, der Geschichte und Kultur, die das Zurechtfinden in der Gesellschaft und den positiven Umgang mit der neuen Lebenswirklichkeit fördern soll.

Am Ende des Sprachkurses und des Orientierungskurses schreiben wir zwei Prüfungen, den Test DTZ A2/B1 und den Test LID. Bestehen Sie beide Tests, erhalten Sie die Zertifikate *DTZ A2/B1* von telc das Zertifikat *Test Leben in Deutschland* sowie das Zertifikat *Integrationskurs* vom BAMF.

Sprachkurs

Basiskurs (300 Stunden)

Am Ende des Basissprachkurses kann der Teilnehmer[1]

– in der Fertigkeit „Hören“ einzelne Sätze, die gebräuchlichsten Wörter und das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen verstehen;

– in der Fertigkeit „Lesen“ kurze, einfache Texte und persönliche Briefe lesen und verstehen und in einfachen Alltagstexten konkrete und vorhersehbare Informationen auffinden;

– in den Fertigkeiten „Sprechen“/„Interagieren“ mit einer Reihe von kurzen Sätzen und mit einfachen sprachlichen Mitteln sein unmittelbares Lebensumfeld beschreiben sowie sich in routinemäßigen Alltagssituationen mit einfachem Austausch von Informationen über vertraute Themen verständigen beziehungsweise ein kurzes Kontaktgespräch führen;

– in der Fertigkeit „Schreiben“ kurze, einfache Notizen und Mitteilungen sowie einen einfachen persönlichen Brief schreiben.

Aufbaukurs (300 Stunden)

Am Ende des Aufbausprachkurses kann der Teilnehmer[2]

– in der Fertigkeit „Hören“ bei klarer Standardsprache im Rahmen vertrauter Dinge die Hauptpunkte sowie bei Radio- und Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus seinem Berufs- oder Interessensgebiet die Hauptinformation verstehen, soweit relativ langsam und deutlich gesprochen wird.

– in der Fertigkeit „Lesen“ sowohl Texte, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags-, Behörden- oder Berufssprache vorkommt, als auch private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird.

– in den Fertigkeiten „Sprechen“/„Interagieren“ zur Beschreibung von Erfahrungen und Ereignissen oder von seinen Hoffnungen, Träumen, Zielen in einfachen, zusammenhängenden Sätzen sprechen sowie die meisten alltäglichen Situationen bewältigen und ohne Vorbereitung an Gesprächen teilnehmen über ihm vertraute oder für ihn interessante oder alltagsbezogene Themen.

– in der Fertigkeit „Schreiben“ über ihm vertraute oder für ihn persönlich interessante Themen einfache, zusammenhängende Texte sowie persönliche Briefe schreiben, die von seinen Erfahrungen und Eindrücken berichten.

[1] Konzept für einen bundesweiten Integrationskurs. BAMF, 2005. S. 14

[2] Konzept für einen bundesweiten Integrationskurs. BAMF, 2005. S. 18

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